Deutscheln

Alice versucht, ihr Deutsch zu verbessern.

July 29, 2010 4:09 pm

Bücher

‘Tschuldigung, war ein paar Tagen krank!

Am Dienstag war das Thema „Bücher”. Erst haben wir mehr Komposita gebildet. Am meisten würden die Bedeutungen klar. Was neu war, war die Leseratte — das ist, der Bücherwurm!

Nachdem hatten wir mehr Vokabel. Deutsch hat viele Wörter, die sehr ähnlich sind, für herausgeben oder veröffentlichen. Es gibt auch publizieren und herausbringen. Als alternativ zu lesen, gibt es überfliegen (sehr schnell und nicht genau zu lesen) und schmökern (minderwertig Literatur zu lesen — das erinnert mich an glotzen, das wir als einer der Verben der Sinnen gelernt).

Dann hat unsere Lehrerin uns von Wladimir Kaminer erzählt. Er wurde in Moskau geboren, wohnt aber seit 1990 in Berlin. Er schreibt Kurzgeschichte und Bücher, und veröffentlicht (neues Wort!) Texte in Zeitungen und Zeitschriften. Er hat auch eine Sendung und einen Restaurant. Heute hat unsere Lehrerin ein paar Geschichte mitgebracht, und wir haben eine von denen vorgelesen. Ich mochte sie sehr. Er hat einen tollen Stil!

Als Hausaufgaben haben wir drei Aussagen genehmen genommen, und mussten diskutieren, ob wir dafür oder dagegen sind.

  1. Das Lesen von Comics sollte man Kindern grundsätzlich verbieten. Sie lernen sonst nicht richtig lesen und schreiben.

    In diesem Punkt habe ich eine ganz andere Meinung. Ich glaube eher, dass das Lesen von Comics sehr gut sein kann. Dabei können manche Kinder lesen lernen, die sonst überhaupt nicht lesen würden.

  2. Es ist egal, was man liest, Hauptsache man liest.

    Das sehe ich auch so. Zumindest ist es noch besser als fernsehen. Sogar wenn es reine Unterhaltung ist, wird das Gehirn benutzt. Um zu lesen, muss man seine Vorstellungskraft nutzen.

  3. Kriminalromane sind minderwertige Literatur. Es ist reine Zeitverschwendung, wenn man so etwas liest.

    Das hat Vor- und Nachteile. Vielleicht ist das reine Unterhaltung, aber man hat viele Methoden, Zeit zu verschwenden. Wie ist es schlechter als glotzen? Zumindest nutzt man bei dem Lesen von Krimis seine Vorstellungskraft.

Na ja, ich habe mich etwas wiederholt… ist mir egal!

    July 21, 2010 5:16 pm

    Komposita aus Körperteilen

    Ohr-

    • der Ohrring
    • der Ohrwurm
    • der die Ohrmuschel
    • der das Ohrläppchen
    • das Ohrloch
    • die Ohrfeige

    Nasen-

    • der Nasenring
    • das Nasenloch
    • die Nasenspitze
    • die Nasenhöhle
    • das Nasenbein
    • die der Nasenflügel

    Augen-

    • die Augenfarbe
    • der Augenblick
    • die Augenbraue
    • der Augenoptiker
    • das Augenlid
    • der Augenwinkel
    • die Augenweide
    • die Augenwischerei/die Augenauswischerei

    Mund-

    • das Mundwasser
    • die Mundharmonika
    • der Mundwinkel
    • die Mundart

    Zungen-

    • der Zungenbrecher
    • der Zungenkuss
    • die Zungenspitze

    Hand-

    • der Handschuh
    • das Handzeichen
    • die Handtasche
    • das Handtuch
    • die Handschrift
    • der Handschlag
    • der Handstand
    4:51 pm

    Redewendungen zu „Auge”

    Gestern haben wir auch Redewendungen zu „Auge” gelernt.

    beide Augen zudrücken
      einen Fehler oder Mangel sehr nachsichtig behandeln

    Augen wie ein Luchs haben
       sehr gut sehen (ein Luchs ist eine Raubkatze)

    etwas ins Auge fassen
      etwas planen

    Das kann ins Auge gehen
       Das kann schlimme Konsequenzen haben

    mit einem blauen Auge davonkommen
      eine unangenehme Situation ohne großen Schaden überstehen

    ein Auge auf jemanden werfen
      sich für jemanden interessieren

    Das springt ins Auge
      etwas ist sehr auffällig

    Die Augen gehen einem auf
      etwas plötzlich durchschauen

    aus den Augen verlieren
      keinen Kontakt mehr haben

    Die Augen gehen einem über
      überwältigt sein von der Schönheit oder Menge einer Sache

    July 20, 2010 6:07 pm

    Verben den Sinnen

    Also, schon durchfallen: gestern habe ich nichts geschrieben. Sagen wir, ich werde etwas die meisten Tagen schreiben?

    Heute habe ich eine Abendsprachkurs angefangen, außer meine Bücher von Hammer. Letzte Woche haben sie die Sinne diskutiert, und heute haben wir diese Thema fortgesetzt. Erst haben wir viele Verben gesehen, die etwas mit Körperteilen bzw. Sinnesorganen zu tun haben: mit Nase, Augen, Hände, Ohren oder Zunge/Mund Gaumen. Manche hatte ich schon gekannt, viele hatte ich nicht. Ein Paar wurden mir klar, was sie bedeuten.

    Nase

    • duften
    • riechen
    • schnuppern
    • schnüffeln
    • stinken (nach …)

    Ich hatte schnuppern und schnüffeln nicht gekannt, aber sie waren nicht schwer. Beide sind, was Hunden machen! Man könnte schnuppern über Menschen sagen, aber schnüffeln wahrscheinlich nicht.

    Augen

    • beobachten
    • betrachten
    • blinzeln
    • erblicken
    • erspähen
    • glotzen
    • zwinkern

    Hier neu: betrachten, erspähen, glotzen. Glotzen gefällt mir besonders.

    Hände

    • antatschen (mein Rechtschreibprüfer sagt, dass das soll betatschen sein)
    • anfassen
    • berühren
    • ertasten
    • festhalten
    • grapschen (der Rechtschreibprüfer mag dieses Wort auch nicht)
    • kratzen
    • streicheln
    • zugreifen

    Ich kannte kratzen und streicheln, weil ich auch Katzen kenne! Die Wörter antatschen und grapschen sind beide negativ (vielleicht ist der Rechtschreibprüfer über-positiv?). Ich mag ertasten: was man macht, wenn es Dunkel ist.

    Ohren

    • hinhören
    • horchen
    • klappern (wie Donner)
    • klingen
    • klirren (wie Glas, wenn es zerbricht)
    • lauschen (mit Dativ)
    • quietschen

    Die Geräusche sind besonders nett: klappern, klirren, quietschen. Ich mag auch horchen. Ich hatte das nie gehört.

    Zunge/Mund/Gaumen

    • abschmecken
    • hinunterwürgen
    • kosten
    • munden (der Rechtschreibprüfer kennt dieses Wort auch nicht)
    • schlemmen
    • schlürfen
    • schmatzen
    • schmausen

    Ein Gourmand schmaust oder schlemmt. Ein Koch kostet und schmeckt etwas (Essen) ab. Laut essen heißt schmatzen. Sie klingen alle ein bisschen zu ähnlich für mich! (Ich muss auch sie prüfen). Hinunterwürgen macht man, wenn das Essen nicht gut ist.

    July 18, 2010 3:23 pm

    Ein neues Projekt

    Heute beginne ich ein neues Projekt: ich werde mein Deutsch üben und verbessern durch ein Tumblelog. Täglich werde ich einen kurzen Texteintrag auf Deutsch schreiben, über was ich neulich gelernt habe. Ich werde Fehler machen (wahrscheinlich habe ich das schon gemacht); trotzdem werde ich schreiben.

    Ich lerne mit Hilfe von Hammer’s German Grammar and Usage und das Arbeitsheft Practising German Grammar: A Workbook. Die Erklärungen sind ausgezeichnet. Ich beginne am Anfang und lerne gerade über Genus. Oft mache ich grammatische Fehler, nur weil ich das Genus eines Wortes nicht weiß. Jetzt lerne ich langsam die Regeln und allgemeine Trends.

    Einige Wörter sind männlich, weiblich, oder sächlich durch ihre Bedeutung. Hier sind die Wörter, die männliche Bedeutungen haben.

    Männlich

    • Männliche Personen und Tiere (der Vater, der König, der Bock)
    • Mineralien und Steine (der Diamant, der Granit)
    • Wetterarten, Windarten und Himmelsrichtungen (der Regen, der Taifun, der Norden)
    • Alkoholgetränke und Getränke aus Pflanzen (der Wein, der Kakao, der Saft)
    • Jahreszeiten, Monaten und Tage der Woche (der Winter, der Juli, der Mittwoch)
    • Bergen (der Mount Everest, der Himalaja)
    • Geldeinheiten (der Euro, der Dollar, der Cent)
    • Flüsse, die nicht in Deutschland sind (der Ganges, der Nil, der Mississippi)
    • Automarken (der BMW, der Mercedes, der Audi)